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DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Uraufführung und deutschsprachige Erstaufführung\n
 \n\n\nSIE: Was findest du „ungewöhnlich“? Dass ich von Sex rede? Findest d
 u es „unziemlich“\, „unangebracht“? Für eine Oma? Ich kann dich beruhigen\
 , ich backe auch Kuchen\, lege Patiencen und schaue den Bergdoktor an. Ja!
  Jetzt fühlst du dich wohler\, oder?\n\n\n\n6 Uhr morgens in einer Diskoth
 ek: Ein junger Mann\, Emil\, trifft auf eine sehr viel ältere Dame\, Finy.
  Er hat das Leben noch vor sich\, sie könnte schon tot sein. Er steht alle
 in am Rande der Tanzfläche\, sie hat die ganze Nacht getanzt. Als sie ihn 
 anspricht\, weiß er nicht\, wie er reagieren soll. Flirtet sie etwa mit ih
 m? Sie könnte seine Uroma sein! Die beiden beginnen miteinander zu spreche
 n und bemerken nicht\, dass die Diskothek schließt … \n\n\n\nAlte Menschen
  werden in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen. Und wenn\, sind sie ent
 weder schon gestorben\, oder werden ins Altersheim gesteckt. Finy bricht a
 us\, weil sie selbst Entscheidungen treffen will – vor allem solche\, die 
 die Liebe betreffen\, das sexuelle Verlangen inbegriffen. Sie konfrontiert
  Emil mit der Sexualität von Menschen im 4. Lebensalter – und erstmals sie
 ht er seine eigene Großmutter in einem ganz anderen Licht. Für Emil wird e
 s eine augenöffnende Nacht. \n\n\n\nDas Stück zeigt ein Tabu unserer Gesel
 lschaft auf und ist gleichzeitig eine berührende Geschichte über die Annäh
 erung zweier Menschen\, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten. 
 Robert-Espalieu setzt Konfrontation und inneren Widerstand der Figuren spr
 achlich präzise um und zeigt die große soziale Herausforderung\, vor der u
 nsere immer älter werdende Gesellschaft steht. \n\n\n\nEmmanuel Robert-Esp
 alieu ist Autor und Regisseur. Seine zahlreichen Stücke – von der absurden
  Komödie bis hin zum Historiendrama – werden seit 2006 regelmäßig in Paris
 \, auf Festivals wie Avignon und Grignan sowie im Ausland aufgeführt. Robe
 rt-Espalieu liebt es\, in seinen Stücken von den Gefühlen zu erzählen\, di
 e uns Menschen verbinden. Sein besonderes Augenmerk wirft er dabei auf uns
 ere kleinen Schwachstellen und alltäglich gelebte Paradoxien. Nach C’était
  quand la dernière fois (dt. Das letzte Mal) und Un aller simple pour la l
 une (dt. One-Way-Ticket zum Mond) ist Paradis (dt. Paradies) Robert-Espali
 eus drittes Stück\, das ins Deutsche übertragen wurde.\n\n\n\nErgänzt durc
 h die Wiederaufnahme von Russische Nationalpost von Oleg Bogaev\, dessen S
 tücke mittlerweile in Russland verboten sind\, widmet es sich dem Themensc
 hwerpunkt Alterseinsamkeit aus einem völlig anderen Gesichtswinkel mit seh
 r viel Humor. \n\n\n\nInszenierung: Gerard Es\n\nSchauspiel: Daniela Enzi\
 , Alexander Lughofer\n\nAufführungsrechte: Schultz und Schirm
DTSTART:20261017T180000Z
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SUMMARY;LANGUAGE=de:Theater: PARADIES
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